Diazepam-Tropfen: Nutzen und Nebenwirkungen

Diazepam-Tropfen sind neben Tabletten die häufigste Form, in der das Sedativum Diazepam zur Anwendung kommt. Da es für Kunden im Internet jederzeit möglich ist, die Tropfen ohne Rezept zu bestellen, weisen wir an dieser Stelle auf die wichtigsten Gegenanzeigen und Risiken hin.

Symbolbild Diazepam-Tropfen

Wirkstoff, Anwendung und Vorteile

Diazepam-Tropfen (hier am Beispiel der der Marke Valocordin) enthalten pro Milliliter 10 mg des Wirkstoffs, wobei 1 ml einer Menge von 28 Tropfen entspricht. Hinzu kommen die Hilfsstoffe Ethanol, Propylenglycol und Wasser (destilliert). Das Arzneimittel wirkt vor allem beruhigend und löst Krämpfe, indem es im Gehirn an den GABA-Rezeptoren andockt. Durch die Wechselwirkung mit diesen Rezeptoren wird der Effekt endogener, entspannend wirkender Stoffe verstärkt. Diazepam-Tropfen werden nur bei schweren Fällen von Anspannung, Angst und Erregung eingesetzt, die durch andere Mittel kurzfristig nicht zu beheben sind. Ein Vorteile der flüssigen Form ist, dass man sie besser dosieren kann. Außerdem setzt die Wirkung schneller ein als bei einer Tablette.

Achtung: Gegenanzeigen

Dass man Diazepam-Tropfen bei einer Allergie oder Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe nicht nehmen darf, versteht sich von selbst. Auch Patienten, die unter der seltenen Myasthenia gravis leiden, müssen verzichten. Durch die Krankheit ist die Übertragung der Signale zwischen den Nerven und den Muskeln ohnehin schon gestört. Mit dem Medikament kann es dann zu einer Lähmung der Atmung und des Herzens kommen, was im schlimmsten Fall zum Tode führt. Eine weitere Kontraindikation liegt vor, wenn der Patient zum Missbrauch von Alkohol, Medikamenten oder Drogen neigt. Das gilt auch, wenn das in der Vergangenheit der Fall war. Allerdings können die Tropfen unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung der Symptome gegeben werden, die beim akuten Entzug von Alkohol auftreten.

Wer unter Schlafapnoe (kurzes Aussetzen der Atmung im Schlaf) leidet, muss zwar nicht per se auf Diazepam-Tropfen verzichten, sollte die Anwendung aber mit einem Arzt oder Apotheker abklären. Dasselbe gilt bei Atemschwäche, Asthma, Kreislaufschwäche, Bewegungsstörungen aufgrund von Defekten der Nerven im Gehirn oder Rückenmark, eingeschränkter Funktion der Leber oder der Nieren sowie bei einem Engwinkelglaukom. Für Säuglingen unter sechs Monaten sind Diazepam-Tropfen nicht geeignet. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten sie nur nach Absprache mit einem Arzt und unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.

Bei der Frage, ob die Tropfen für Schwangere geeignet sind, spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Die Entscheidung ist von einem Arzt zu treffen. Dasselbe gilt in der Stillzeit, da der Wirkstoff über die Milch in den Körper des Kindes gelangt. Wenn der Arzt eine Behandlung mit Diazepam für nötig hält, wäre ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

In manchen Fällen, und zwar dann, wenn der Nutzen höher ist als das Risiko, raten Ärzte trotz einer Gegenanzeige zu einer Therapie mit Diazepam. Dies ist jedoch auf gar keinen Fall vom Patienten selbst zu entscheiden.

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